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Konkret gibt es

neun

Teilleistungen!

Mit einer oder sogar mehreren Teilleistungsschwächen wird es dann schon ganz schön schwierig für ein Kind nach Ansage zu schreiben.

 

Typische Folgefehler sind dann das Weglassen von Buchstaben und Zahlen, das Vertauschen von Buchstaben und Zahlen, das Verwechseln von bspw. b oder p, d oder t, sich Angaben zu merken, ein Gedicht auswendig zu lernen u.v.m.

Visuelle Gliederung:

Auch visuelle Aufmerksamkeit genannt, ist unsere Fähigkeit, aus all dem, was wir gleichzeitig sehen, einzelne Teile heraus zu sehen und uns auf diese zu konzentrieren. Diese Fähigkeit brauchen wir unter anderem, um die einzelnen Buchstaben eines geschriebenen Wortes wahrnehmen zu können, aber auch, um nicht von der Fülle der visuellen Reize, die in jedem Augenblick auf uns eintreffen, überflutet zu werden.

Auditives Gedächtnis:

Auditives Gedächtnis ist unsere Fähigkeit, uns das, was wir hören, zu merken. Diese Fähigkeit brauchen wir nicht nur, um unseren Wortschatz aufzubauen, sondern zum Beispiel auch, um uns genau merken zu können, welche Laute in einem Wort zu hören sind, oder um beim Rechnen die Angabe nicht zu vergessen, aber auch, um uns Vorgesprochenes ganz allgemein gut merken zu können.

Visuelle Differenzierung:

Ist die Fähigkeit, feine Unterschiede bei Gesehenem wahrzunehmen. Diese Fähigkeit ist zum Beispiel notwendig, um ähnlich aussehende Buchstaben voneinander unterscheiden zu können und sie nicht miteinander zu verwechseln oder auch, um Mimik adäquat wahrnehmen zu können

Visuelles Gedächtnis:

Visuelles Gedächtnis ist die Fähigkeit, sich Gesehenes zu merken. Diese Fähigkeit brauchen wir, um uns Gesichter, Bilder, aber auch Buchstaben und Wortbilder zu merken und richtig wieder erkennen bzw. reproduzieren zu können.

Auditive Gliederung:

Auch auditive Aufmerksamkeit genannt,  ist die Fähigkeit, aus all dem, was man gleichzeitig hört, einzelne Elemente herauszufiltern, also Gehörtes zu gliedern. Diese Fähigkeit ist z.B. notwendig, um aufmerksam zuhören zu können und sich nicht ablenken zu lassen. Aber auch, um die Laute eines Wortes isolieren zu können und nicht etwa einen zu überhören.

Auditive Differenzierung:

Auditive Differenzierung ist die Fähigkeit, feine Unterschiede in dem, was zu hören ist, wahrzunehmen. Diese Fähigkeit ist zum Beispiel notwendig, um ähnlich klingende Laute voneinander unterscheiden zu können und sie nicht miteinander zu verwechseln.

Raumorientierung, Körperschema und taktil kinästhetische Fähigkeiten:

Raumorientierung ist unsere Fähigkeit, räumlich wahrnehmen und denken zu können. Diese Fähigkeit baut auf unserer Fähigkeit zur taktil-kinästhetischen Wahrnehmung auf, also der Wahrnehmung von Bewegung und Berührung, entwickelt sich über die Wahrnehmung des Körperschemas zur Orientierung im Raum bis hin zur zweidimensionalen Raumwahrnehmung, die wir zum Umgang mit Buchstaben brauchen. Raumorientierung ist auch eine wichtige Voraussetzung für mathematisches Denken.

Intermodalität:


Intermodalität ist die Fähigkeit, Wahrnehmungsinhalte aus verschiedenen Sinnesgebieten miteinander zu verbinden.

Z.B. Auditiv - visuell: Gehörtes auf vielen verschiedenen Bildern wieder zu finden.

Serialität:

Braucht man, um Reihenfolgen richtig zu behalten und richtig wiederzugeben. Diese Fähigkeit, die „Serialität“, ist eine der Grundlagen für das Rechtschreiben, das Lesen und das Rechnen. Denn um z.B. ein Wort richtig aufzuschreiben, ist es notwendig, die Buchstaben in der richtigen Reihenfolge wiederzugeben, also sie nicht zu vertauschen und auch keinen Buchstaben auszulassen. Auch um die Reihenfolgen der Zahlen richtig zu behalten und damit umgehen zu können, brauchen wir unsere Serialität. Handlungsabläufe richtig zu planen und durchzuführen ist ebenfalls nur mithilfe unserer Serialität möglich

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